Internationale Literaturübersetzer zu Gast in Dresden-Hellerau

Vier internationale Übersetzerinnen und Übersetzer erhalten 2026 ein Stipendium bei der Kulturstiftung.

Blick auf Stiftungshäuser und Garten

Auch in diesem Jahr begrüßt die Kulturstiftung vier renommierte Literaturübersetzerinnen und -übersetzer in Dresden-Hellerau. In sechs- bis achtwöchigen Residenzen widmen sie sich der Übersetzung bedeutender Werke der deutschsprachigen Belletristik.

Den Anfang macht im Frühjahr Katerina Shekutkovska aus Skopje. Sie wird den Roman “Das Schwarz an den Händen meines Vaters” von Lena Schätte ins Mazedonische übersetzen. Im Sommer ist die polnische Übersetzerin Agata Teperek zu Gast. Ihr Übersetzungsprojekt ist der neue Roman der Buchpreisträgerin Antje Rávik Strubel “Der Einfluss der Fasane”. Anschließend reist der US-amerikanische Übersetzer Philip Boehm nach Dresden, um „Wachs“ von Christine Wunnicke ins Englische zu übertragen. Der Roman stand 2025 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zum Jahresende widmet sich der Belarusse Siarhei Matyrka der Übersetzung des Klassikers “Die Blechtrommel” von Günter Grass.

Seit 2009 bietet die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gemeinsam mit dem Goethe-Institut e.V. internationalen Literaturübersetzern ein Residenzstipendium in Deutschland an. Das Programm ermöglicht es ihnen, in ruhiger und konzentrierter Atmosphäre an einem aktuellen Übersetzungsprojekt aus dem Bereich der deutschsprachigen Belletristik zu arbeiten. Die Stipendiaten leben in der Zeit ihres Aufenthalts in der Gästewohnung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Dresden-Hellerau.

Weiterführende Informationen zum Stipendienprogramm gibt es hier.