Aufbruch statt Angst! Sächsischer Kultursenat legt Empfehlungen zum Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie vor

Dresden, 30.10.2020. In seiner ordentlichen Sitzung am 26. Oktober 2020 hat sich der Sächsische Kultursenat über die Möglichkeiten der Kultureinrichtungen während der Corona-Pandemie ausgetauscht. Als Gast war Prof. Dr. Dirk Baecker von der Universität Witten/Herdecke eingeladen, einen Impulsvortrag zur Frage „Welchen Beitrag kann die Kultur zur Bewältigung der Corona-Krise leisten?“ zu halten. Im Anschluss an die 4-stündige Sitzung legte der Sächsische Kultursenat einen Zwischenbericht zur Corona-Pandemie vor.

Der Sächsische Kultursenat plädiert für die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Politik und Gesellschaft. Aber auch die Bedeutung der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und die Gewissheit, die Gesellschaft damit zu stärken, sollte nicht aus den Augen verloren werden. Der Dialog zwischen Künstlern und Öffentlichkeit erfordert Räume zur kreativen Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation. Die Entwicklung tragfähiger Konzepte benötigt die aktive Unterstützung sächsischer Kulturpolitik.

Die Präsidentin des Sächsischen Kultursenats, Friederike Koch-Heinrichs sagt: „Die öffentliche Reflexion von Kunst und Kultur in der aktuellen Ausnahmesituation ist ein wichtiger Schlüssel zur Entwicklung breit akzeptierter Lösungen.“

Pressekontakt
Franziska Hendschke
Geschäftsstelle des Sächsischen Kultursenats
Tel.: 0351. 88480.13
franziska.hendschke@kdfs.de

Weitere Informationen
Vorwort der Präsidentin
Zwischenbericht des Sächsischen Kultursenats zur Corona-Pandemie
Impulsvortrag „Welchen Beitrag kann die Kultur zur Bewältigung der Corona-Krise leisten?“ von Prof. Dr. Dirk Baecker

Über den Sächsischen Kultursenat
Mit Gesetz vom 17. Mai 1993 errichtete der Freistaat Sachsen den Sächsischen Kultursenat. Dieses ehrenamtlich arbeitende Gremium aus 24 der Kunst und Kultur Sachsens verbundenen Persönlichkeiten wird vom Ministerpräsidenten berufen. Es wird ergänzt durch entsandte Vertreter des Sächsischen Landtags, des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen, des Sächsischen Städte- und Gemeindetags und des Sächsischen Landkreistags. Aufgabe des Sächsischen Kultursenats ist es, die Förderpolitik des Landes und der Kommunen für Kunst und Kultur beratend zu begleiten und Empfehlungen für inhaltliche und regionale Schwerpunktsetzungen auszusprechen. Er nimmt darüber hinaus zu grundlegenden kulturpolitischen Fragen Stellung. Der Sächsische Kultursenat vertritt die sächsischen Kulturinteressen auf der Ebene des Landes und der Kommunen unter dem Gesichtspunkt der Vielfalt und der Regionalität.

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