Neuerscheinung in der Reihe Neue Lyrik: Utz Rachowski

In der Reihe Neue Lyrik der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ist der Band "Es fielen die schönen Bilder" von Utz Rachowski erschienen.

Utz Rachowski, geboren 1954 in Plauen, lebt in Berlin und im Vogtland. 1979 wurde er wegen der Verbreitung literarischer Werke (u.a. von Reiner Kunze und Wolf Biermann) unter dem Vorwurf »staatsfeindlicher Hetze« inhaftiert. Proteste befreundeter Autoren führten 1980 zu seiner Entlasung in die Bundesrepublik. 2020 erhielt er den Alfred-Müller-Felsenburg-Preis und 2021 den Lisa-und-Robert-Kahn-Lyrikpreis. Zuletzt erschienen von Utz Rachowski u.a. das Poesiealbum Nr. 339 sowie der Band Die Lichter, die wir selbst entzünden.

Die Reihe Neue Lyrik wurde 2011 ins Leben gerufen und präsentiert zweimal jährlich die Werke zeitgenössischer sächsischer Lyrikerinnen und Lyriker in einer hochwertigen und deutschlandweit viel beachteten Buchpublikation. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gibt die Edition zusammen mit der Autorin Jayne-Ann Igel, dem Autor Jan Kuhlbrodt und dem Verleger Andreas Heidtmann im poetenladen Verlag Leipzig heraus. Die Sächsische Akademie der Künste begleitet die Reihe mit Lesungen und Gesprächen.

"Es fielen die schönen Bilder" von Utz Rachowski ist der 22. Band in der Reihe Neue Lyrik. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Literarische Alphabete" des Literaturforum Dresden e.V. findet am 7. Dezember 2021 im Stadtmuseum Dresden eine Lesung des Autors statt.  

Informationen zu den neuen Publikationen und allen weiteren bis dato veröffentlichten Bänden finden Sie hier:
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