Chinesische Performerin Jiayi Hu erhält Residenz in Dresden

Das Austauschprogramm des Goethe-Instituts China und der Kulturstiftung wird 2026 fortgesetzt. Kooperationspartner ist die Villa Wigman in Dresden.

Person mit langem dunklem Haar, die mit einer Hand den Hinterkopf umfasst, vor dunklem Hintergrund

Im vergangenen Jahr ermöglichte das Goethe-Institut China in Peking gemeinsam mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erstmals einer Künstlerin aus China einen dreimonatigen Arbeitsaufenthalt in Sachsen. Das Austauschprogramm wird 2026 fortgesetzt, diesmal in Kooperation mit der Villa Wigman in Dresden. Für die achtwöchige Residenz wurde die Chinesin Jiayi Hu ausgewählt. 

Jiayi Hu wurde 1993 in Xinjiang geboren und erwarb 2018 ihren Master in Neuer Medienkunst am Sichuan Fine Arts Institute. Die Arbeiten der chinesischen Künstlerin bewegen sich zwischen Performance, Video, Fotografie, Installationen und Malerei. Ihre Werke wurden mehrfach international ausgestellt und ausgezeichnet. Sie ist die einzige Studentin, die zweimal das Luo Zhongli Fellowship am Sichuan Fine Arts Institute gewann. Heute unterrichtet Jiayi Hu am Sichuan Fine Arts Institute experimentelle Videokunst. 

Ende September beginnt Jiayi Hu ihre Residenz an der Villa Wigman in Dresden.

Weiterführende Informationen zum Residenzprogramm gibt es hier.