Geschichte

„So kann man im Rückblick sagen, dass die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen jedenfalls nicht zu früh oder ohne klares Konzept gegründet worden sei. Sie hat vielmehr rechtzeitig und maßgeblich dazu beigetragen, das sächsische Kulturleben zu bewahren und zu erneuern und sächsischen Künstlern und Kunstprojekten wertvolle gesamtdeutsche und internationale Kontakte zu verschaffen.“ (Staatsminister Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, 2003).

Der Freistaat Sachsen hat sich bei der Neugründung in seiner Verfassung zum Erhalt und zur Förderung der Kultur bekannt. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen wurde vom Sächsischen Landtag mit Wirkung vom 17. Mai 1993 als rechtsfähige Stiftung öffentlichen Rechts per Gesetz errichtet. Sie hat ihren Sitz seit 1996 auf dem Gelände des Festspielhauses Hellerau in Dresden.

Mit der Übertragung weiterer Förderaufgaben aus dem Geschäftsbereich des Sächsischen Staatministeriums für Wissenschaft und Kunst zum 1. Januar 2005 stand die Kulturstiftung nach über zehnjähriger erfolgreicher Tätigkeit wiederum am Beginn einer neuen Ära. Die Reform der Förderpolitik im Freistaat Sachsen brachte mehr Flexibilität und eine gleichzeitige Straffung der Förderaufgaben.