Aufgaben

Aufgabe des Sächsischen Kultursenats ist es, die Förderpolitik des Landes und der Kommunen für Kunst und Kultur beratend zu begleiten und Empfehlungen für inhaltliche und regionale Schwerpunktsetzungen auszusprechen. Er nimmt darüber hinaus zu grundlegenden kulturpolitischen Fragen Stellung.

Zusammen mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Sächsischen Akademie der Künste veranstaltete der Sächsische Kultursenat im Jahr 2013 in Borna, Zwickau und Dresden die Vortragsreihe „Ressource Kultur“. Ziel war es, die zukünftigen Aufgaben von Kunst und Kultur in Zeiten des demographischen Wandels zu untersuchen. Erörtert wurde eine Reihe von Fragen, die für eine pragmatische Weiterentwicklung des Sächsischen Kulturraumgesetzes im Hinblick auf die 2015 anstehende Evaluation grundlegend sind. Im April 2014 überreichte der Kultursenat dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ein Positionspapier, das wichtige Anregungen und Impulse für die anstehende Evaluation des Kulturraumgesetzes gibt.

Der Sächsische Kultursenat setzt sich seit Jahren für verstärkte und verbesserte Strukturen kultureller Bildung ein. Wie eine Fachkonferenz unter dem Titel „Was PISA nicht gemessen hat“ ergab, sind die staatlichen Bemühungen zwar anzuerkennen, es fehlen jedoch weiterhin wirksame und bedarfsentsprechende Koordinationsinstrumente. Im Rahmen der gemeinsam mit der Landeszentrale für Politische Bildung und der Landeshauptstadt Dresden am 4. November 2011 veranstalteten Tagung wurden Handlungsempfehlungen zur Kulturellen Bildung (39 kB, PDF-Datei) entwickelt.