Europäischer Schulmusik-Preis

Der Musikinstrumenten- und Musikequipmentverband SOMM - Society Of Music Merchants e. V. - schreibt regelmäßig den Europäischen Schulmusik-Preis aus. Lehrkräfte und Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie deutschsprachige Schulen im europäischen Ausland sind dazu eingeladen, ihre innovativen Arbeiten aus dem Fachbereich Musik für das laufende Schuljahr in einem fünfminütigen Video zu dokumentieren. Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende Beispiele für kreatives Arbeiten mit Musikinstrumenten an Schulen zu dokumentieren und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Damit soll die Wahrnehmung und Aufwertung des schulischen Musikunterrichts erreicht und die musikalische Bildung sowie das aktive Musizieren gefördert werden. Für den Wettbewerb eingereicht werden können Beiträge mit Beispielen aus dem Musikunterricht mit Klassen oder aus Arbeitsgemeinschaften, in denen das aktive Musizieren mit Musikinstrumenten im Mittelpunkt stehen. Der Wettbewerb ist insgesamt mit einem Preisgeld in Höhe von 21.000 Euro ausgestattet, das sich auf sechs Kategorien – Musikalische Arbeit im Klassenunterricht (Klasse 1 bis 4, Klasse 5 bis 12 und Förderschule) und Musikalische Arbeit in Arbeitsgemeinschaften (Klasse 1 bis 4, Klasse 5 bis 12 und Förderschule) – aufteilt. Bewerbungen sind im Zeitraum vom 4. Januar – 26. Februar 2016 online möglich.

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Arbeitsprogramm 2016 für KREATIVES EUROPA

Das jährliche Arbeitsprogramm des Programms KREATIVES EUROPA für 2016 ist Anfang August verabschiedet worden. Darin ist u.a. festgelegt welche Aufrufe veröffentlicht werden sollen und welche Summen für die einzelnen Bereiche zur Verfügung stehen. Ab 2016 wird es im sektorübergreifenden Bereich von KREATIVES EUROPA eine Garantiefazilität geben, die es ermöglichen soll, dass kleinste, kleine und mittlere Organisationen und Unter-nehmen des gesamten Kultur- und Kreativsektors Zugang zu Bankdarlehen erhalten. Über den call for proposals im nächsten Jahr sollen zunächst finanzielle Mittlerorgani-sationen gefunden werden, die diese Darlehen vermitteln. Umgesetzt wird die Garantiefazilität durch den Europäischen Investitionsfonds (EIF).

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Handbuch The FUND-FINDER

Das durch KREATIVES EUROPA - KULTUR geförderte Europäische Netzwerk IETM hat unter dem Titel »The FUND-FINDER: A Guide to funding opportunities for arts and culture in Europe, beyond Creative Europe« ein Handbuch zu öffentlichen und privaten Fördermöglichkeiten für Kultur in Europa und darüber hinaus veröffentlicht. Ziel ist es, damit den Zugang zu Wissen um bestehende Förderquellen zu verbessern und eine gezieltere Suche nach Förderung zu ermöglichen. Koordiniert wurde die Arbeit durch das Informationsnetzwerk On the Move. Das Handbuch bietet eine Übersicht über lokal, regional und national bestehende Förderprogramme. Ergänzend werden EU-Programme über KREATIVES EUROPA - KULTUR hinaus vorgestellt, in denen ebenfalls Kulturprojekte Eingang finden können. Kultur wird von der EU als Querschnittsthema definiert - daher stehen andere EU-Programme offen, sofern die jeweiligen Förderkriterien erfüllt werden.

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Jahresthema 2016 des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds

Die Welt scheint heute komplizierter und unübersichtlicher zu sein als früher. Viele Menschen empfinden Angst oder Unsicherheit, xenophobe Stimmungen und auf Stereotypen basierendes Denken haben Konjunktur. Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds erachtet es daher für außerordentlich wichtig, dass sich die Bürger beider Länder aktiv mit den aktuellen gesellschaftlichen Problemen auseinandersetzen und für Werte einer offenen Gesellschaft eintreten. Dabei verfolgt der Zukunftsfonds folgende Ziele: Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements; Etablierung innovativer Projektformate im Bereich gesellschaftspolitische und interkulturelle Bildung; Förderung eines grenzüberschreitenden Dialogs zu den aktuellen Herausforderungen in Schulen, unter Experten und in der Zivilgesellschaft. Die Projekte sollten sich mit folgenden Themen befassen: Migration und Integration; Religion und Gesellschaft; Europa und europäische Integration. Die Projekte müssen sich auf die deutsche und/oder tschechische Gesellschaft beziehen. Sie sollten auf ein klar definiertes Problem ausgerichtet sein und ein konkretes Ergebnis erzielen. Bei Projekten zum Thema des Jahres darf der beantragte Zuschuss anstelle der sonst üblichen 50 Prozent bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten betragen. Antragstellungen sind jeweils zum Quartalsende, d. h. zum 31. Dezember 2015, 31. März 2016, 30. Juni 2016, 30. September 2016 und 31. Dezember 2016, möglich. Über die Förderung der zum jeweiligen Termin eingereichten Anträge wird zum Ende des darauffolgenden Quartals entschieden. Projekte aus diesem Themenkreis sind also ab dem zweiten Quartal 2016 umsetzbar. Falls Sie einen Antrag in diesem Themenbereich stellen möchten, empfiehlt sich eine vorherige Beratung zu Ihrem Projektvorhaben. Die Mitarbeiter des Deutsch-tschechischen Zukunftsfonds stehen Ihnen gern mit detaillierteren Informationen zur Verfügung.

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