Europäisches Kulturerbe-Siegel

Ein von der Europäischen Kommission eingesetztes Expertengremium hat 16 Stätten für die Verleihung des Europäischen Kulturerbe-Siegels vorgeschlagen. Darunter sind auch zwei Stätten aus Deutschland: das Schloss Hambach und die Stätten des Westfälischen Friedens in Münster und Osnabrück. Weitere Nominierte sind u.a. die historische Schiffswerft in Danzig (Polen) und das Haus Robert Schumans in Frankreich.
Das Europäische Kulturerbe-Siegel begann 2006 als eine europäische zwischenstaatliche Initiative und wird nun durch das Programm KREATIVES EUROPA gefördert. Es werden Kulturerbestätten ausgezeichnet, die die europäische Einigung sowie die Ideale und die Geschichte der EU in besonderer Weise symbolisieren und verdeutlichen. Die endgültige Entscheidung, welche Stätten das Europäische Kulturerbe-Siegel erhalten, wird von der Europäischen Kommission getroffen.
Die Preisverleihung findet am 16. April 2015 in der Solvay-Bibliothek in Brüssel mit dem Kommissar für Bildung, Kultur und Jugend Tibor Navracsics statt.

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Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur 2015

In London wurden am 25. Februar 2015 fünf Finalisten für den Mies Van Der Rohe Preis bekannt gegeben. Beim Mies Van Der Rohe Preis handelt sich um den Architekturpreis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur.
Am 7. und 8. Mai 2015 werden neben der Ausstellungseröffnung und der Preisübergabe die Vorträge der Finalisten vor der Öffentlichkeit und Jury gehalten.
Unter den fünf Finalisten befinden sich auch die zwei deutschen Architekten Arno Lederer und Marc Oei, die zusammen mit dem Isländer Jórunn Ragnarsdóttir das Kunstmuseum in Ravensburg entworfen haben. Es ist das erste zertifizierte Museum in Passivhaus-Bauweise.

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Grenzgänger - Europa und seine Nachbarn

Das Förderprogramm „Grenzgänger“, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird zum 30. April 2015 erneut ausgeschrieben. Erstmals können sich auch Autoren bewerben, die in Griechenland recherchieren möchten. Wer Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder Nordafrika entdecken will, wer eine deutschsprachige Veröffentlichung plant und dafür auf Recherchereise aufbrechen möchte, kann sich um Förderung bewerben. Gesucht werden Autoren, die Informationen aus erster Hand sammeln und eine eigene Perspektive einnehmen wollen. Die Veröffentlichungen sollen Kenntnisse über die Länder Mittel-, Ost-, Südosteuropas und Nordafrikas vermitteln und ein breites Publikum erreichen können. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Fototextbände, Kinder- und Jugendbuchliteratur, Drehbücher für Dokumentar- und Spielfilme sowie Hörfunkbeiträge. Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 € / 4.000 € / 6.000 € / 8.000 € / 10.000 € / 12.000 € beantragt werden, abhängig von Rechercheaufwand und -dauer. Damit sollen die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Visa und Dolmetscher abgedeckt sowie die Lebenshaltungskosten während der Recherche bezuschusst werden.
Einsendeschluss ist der 30. April 2015 (Poststempel).

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Deutsch-französischer Fonds für darstellende Künstler

Das Bureau du Théâtre et de la Danse des Institut francais Deutschland und das Goethe-Institut Paris haben den Fonds Transfabrik gegründet. Dieser Fonds soll deutsch-französische Kooperationsprojekte im Bereich der darstellenden Kunst fördern. Gezielt unterstützt werden künstlerische Projekte und Kooperationen wie Uraufführungsprojekte in den Bereichen zeitgenössisches Theater und Tanz, sowie Straßen-, Objekt- und Figurentheater. Der Fond fördert Theater, Spielstätten, Kompanien und Produktions- und Residenzhäuser, deren Projekte auf langfristige Kooperationen zwischen den professionellen Einrichtungen beider Länder abzielen.
Der Antrag soll eine ausführliche Beschreibung des Vorhabens, eine Bestätigung der Projektträger in Deutschland und Frankreich, sowie einen genauen Kosten- und Finanzierungsplan enthalten.
Bewerbungen um eine Förderung können bis zum 30. April 2015 eingereicht werden.

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