Ralph Lindner übernimmt Leitung des Max Uhlig Hauses - Neue Aufgabenverteilung innerhalb der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Wechsel an der Spitze der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen: Ralph Lindner, seit Dezember 2003 im Amt des Stiftungsdirektors, übernimmt die Leitung des Max Uhlig Hauses und wird dieses zu einer internationalen Künstlerresidenz ausbauen.

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange dankt dem scheidenden Stiftungsdirektor für dessen langjähriges Wirken und wünscht ihm für seine neue Aufgabe gutes Gelingen. „Ich begrüße es sehr, dass die Kulturstiftung die erforderlichen Schritte zur Neustrukturierung der Geschäftsstelle einleitet und Herrn Lindner als hervorragend qualifizierten Fachmann für die Leitung des Max Uhlig Hauses einsetzt. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst, speziell das reichhaltige Werk von Max Uhlig, das an dessen Entstehungs- und Wirkungsort erforscht, gepflegt, vermittelt und ausgestellt werden soll. Hinzu kommen der schrittweise Ausbau und Betrieb des großräumigen Atelier- und Wohnhauses als internationale Künstlerresidenz und als ein Raum für Zukunftsthemen. Darin liegt eine große Chance für den Kulturstandort Dresden und die Kultur Sachsens generell.“

Ulf Großmann, Präsident der Kulturstiftung begründet die Entscheidung mit dem Stellenwert des Vorhabens innerhalb der Stiftung: „Das Max Uhlig Haus erweitert das Aufgabenspektrum der Kulturstiftung erheblich und wird von hoher Eigenständigkeit geprägt sein. Die Stiftung erhält mit dem Haus komplementär zur reinen Förderung von Projekten eine operativ arbeitende Einheit, die eigene Programme und Veranstaltungen umsetzt. Die Leitung, Steuerung und Entwicklung dieses wichtigen Vorhabens erfordern besondere Erfahrungen und Fachkenntnisse, die Herr Lindner mit sich bringt.“

Der herausragende sächsische Gegenwartskünstler Max Uhlig hatte sein Wohn- und Atelierhaus sowie 15.214 Kunstwerke aller Gattungen, eine umfangreiche Katalogbibliothek, Mobilien, Erinnerungsstücke und eine Vielzahl persönlicher Dokumente im April dieses Jahres der Kulturstiftung Sachsen im Rahmen einer Schenkung übergeben. Mit der Übernahme der Liegenschaft und des künstlerischen Verlasses gehen die Bewahrung, Erforschung, Ausstellung und Vermittlung des Werkes von Max Uhlig sowie die Gründung einer Internationalen Künstlerresidenz einher. „Mit dem Max Uhlig Haus entsteht etwas völlig Neuartiges. Dies jetzt gestalten zu können, freut mich sehr“, sagt Ralph Lindner, der bereits die Gespräche mit Max Uhlig und dessen Ehefrau Angela Simon im Vorfeld der Schenkung geführt hat.

Ralph Lindner hat sein neues Amt zum 1. Juli 2018 angetreten. Seine Nachfolge in der Kulturstiftung übernimmt zunächst kommissarisch der bisherige stellvertretende Stiftungsdirektor Dr. Manuel Frey.

Ein hochauflösendes Pressefoto finden Sie unter folgendem Link.

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