Ressource für Neues: Die Kulturstiftung fördert erstmals Projekte im Bereich Industriekultur - Einsendeschluss ist der 15. März 2016

Seit dem vergangenen Jahr ist die Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen angesiedelt. „Wir freuen uns sehr über diese neue verantwortungsvolle Aufgabe, denn Sachsen ist ein Land der Industrie und Kultur in der Mitte Europas. Wir verstehen das Erbe des Industriezeitalters als Ressource für die Zukunft unseres Landes”, so Stiftungsdirektor Ralph Lindner. Die Kulturstiftung gestaltet diesen Wandel aktiv mit. Für die Förderung von Projekten im Bereich Industriekultur steht künftig ein jährliches Förderbudget in Höhe von ca. 100.000,00 EUR zur Verfügung.

Gefördert werden überregional bedeutsame Projekte von herausragender Qualität und mit einem deutlichen inhaltlichen Profil. Das betrifft insbesondere Vorhaben, die die Industriekultur und die damit verbundenen Orte beleben und in neuen Formaten auf vorbildliche Weise mit Blick auf die Zukunft erlebbar machen. Unterstützt werden sollen Projekte und Vernetzungsmaßnahmen, die innerhalb der verschiedenen Handlungsfelder der Industriekultur (Stadtentwicklung, Denkmalpflege, Bildung und Forschung, Tourismus etc.) nachhaltig wirksam werden.

Eine Förderung kann grundsätzlich jede natürliche oder juristische Person mit Wohnsitz oder Sitz im Freistaat Sachsen erhalten. Die Entscheidung über eine Förderung trifft der Vorstand der Kulturstiftung.

Das Antragsformular sowie weitere Hinweise zur Antragsstellung sind auf der Website der Kulturstiftung bereitgestellt. Dort finden Sie auch den Text der Ausschreibung.

Einsendeschluss: 15. März 2016 (Poststempel)

Weiter Informationen: Dr. Manuel Frey, Tel. 0351-8848015