Kulturstiftung und Kultursenat trauern um Dr. Jürgen Ohlau

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Sächsische Kultursenat trauern um Dr. Jürgen Ohlau. Nach Angaben der Familie starb er bereits am 21. Dezember 2015. Dr. Ohlau war Gründungsdirektor der Kulturstiftung von 1993 bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden im Jahr 2003. In dieser Funktion hat Dr. Ohlau die Fundamente geschaffen, auf denen die Stiftungsarbeit bis heute ruht. Zudem war er von April 2009 bis zum Juni 2013 Präsident des Sächsischen Kultursenats und zugleich Mitglied des Vorstands der Kulturstiftung. Der Präsident des Kultursenates, Christian Schramm, erinnert sich voller Dankbarkeit: „Im Sächsischen Kultursenat wie auch in der Kulturstiftung hat sich Dr. Jürgen Ohlau große Anerkennung und Verdienste um die sächsische Kultur erworben. Dr. Ohlaus Wissen und seine kontinuierliche Arbeit hat in kongenialer Weise die Wurzeln und das Wachstum der Kultur im Blick gehabt. Wir haben für vieles zu danken, für einen hohen zeitlichen Einsatz, für eine Präsenz die immer kulturelle Anliegen transportieren wollte und für seine Arbeit an und in einem großen Netzwerk. Dr. Jürgen Ohlau hat die Kultur geliebt und gelebt. Wir bleiben seinem Andenken und Anliegen verpflichtet.“

Einen großen Teil seines Arbeitslebens hat er der Pflege und der Entwicklung der Kultur in Sachsen gewidmet. Seinem andauerndem Engagement ist es zu verdanken, dass der kulturelle Reichtum Sachsens in seiner ganzen Vielfalt bis heute erhalten werden konnte.«Dr. Ohlau hat immens wichtige Debatten angestoßen und innovative Lösungsvorschläge für kulturpolitische Fragen entwickelt. Er blieb auch nach seinem Ausscheiden der Stiftung, dem Senat und der sächsischen Kunst und Kultur insgesamt eng verbunden. Für seinen konsequenten und allseits anerkannten Einsatz für die sächsische Kultur und Gesellschaft sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren«, so Stiftungsdirektor Ralph Lindner heute in seiner Stellungnahme.

Weitere Informationen: Dr. Manuel Frey, Tel. 0351 / 8848015