Ausstellung PARADIGMA PLAGWITZ 2. Abfahrt und Ankunft. Fotografien zur Transformation eines Industrieorts 1985–2015

Leipzig-Plagwitz bietet interessante Motive für Fotografen, die sich mit den Brüchen und Transformationsprozessen des ehemaligen Industrieortes beschäftigen. Die hier gewonnenen Perspektiven werden zum Muster für den postindustriellen Wandel. Mit dem Ansatz „Sehen, um zu verstehen“ haben acht Fotografen die sichtbaren Zeichen des vor 25 Jahren in Gang gesetzten Umbauprozesses in Leipzig-Plagwitz in den Blick genommen. Angeknüpft wird an die Ausstellung PARADIGMA PLAGWITZ, bei der sich im letzten Jahr sieben Fotografen mit dem Verschwinden der „alten“ Industrien in Leipzig-Plagwitz auseinandergesetzt hatten.

Die von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen initiierte Ausstellung wird kuratiert von Peter Thieme. Beteiligt sind die Fotografen und Künstler Bertram Kober (Leipzig), Harald Kirschner (Leipzig), Thilo Kühne (Leipzig), Mandy Möbes (Berlin), Schnepp.Renou (Fotografenduo Morgane Renou und Simon Schnepp, Berlin/Marseille), Peter Thieme (Berlin) und Monique Ulrich (Leipzig/Berlin). „In der Ausstellung treffen zwei Generationen von Fotografen aufeinander: die Älteren, die Plagwitz seit den 1980er Jahren kennen und die nach 1980 Geborenen, für die die ehemalige Betriebsamkeit des Ortes nur Geschichte ist“, so Peter Thieme, der Kurator der Ausstellung.

„Die Industriekultur ist das Bindeglied für die künstlerische Auseinandersetzung mit Transformationsprozessen im Industriezeitalter. Die Fotografie dokumentiert und reflektiert diese Brüche und Übergänge“, sagt Ralph Lindner, Stiftungsdirektor der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Die Ausstellung findet vom 16. Oktober bis 15. November 2015 im Museum für Druckkunst Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig statt.

Weitere Informationen: Dr. Dirk Schaal, Tel. 0351-8848033

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