Einladung zur Tagung „Genossenschaftskultur in Sachsen“ am 4.9.15

Am 4. September 2015 veranstalten die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft eine gemeinsame Tagung zur Genossenschaftskultur in Sachsen. Die Tagung findet im Rahmen der 3. »Tage der Industriekultur« in der Alten Handelsbörse in Leipzig statt.

Die Genossenschaftsidee formt als sozioökonomische und -kulturelle Praktik seit über 150 Jahren unsere Gesellschaft. Mittlerweile sind mehr als 21 Millionen Bundesbürger genossenschaftlich organisiert. Genossenschaften gestalten unser Lebensumfeld in ungeahntem Ausmaß: Wohnungsgenossenschaften durch Wohnquartiere, Konsumgenossenschaften durch Einzelhandelsgeschäfte, Fabriken und Handelshäuser, Kreditgenossenschaften durch Bankhäuser oder Agrargenossenschaften durch die Gestaltung ländlicher Räume. „Die Genossenschaftsidee ist ein lebendiger Teil unserer Industriekultur und als Organisationsform in unserer Gesellschaft eine wichtige Ressource“, so Ralph Lindner, Direktor der Kulturstiftung und Mitglied des Fachausschusses Kultur der Deutschen UNESCO-Kommission.

„Die öffentliche Debatte und Erbepflege ist Teil der Verpflichtung, die die Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft 2014 mit Aufnahme der „Idee und Praxis von Genossenschaften“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes und der ersten deutschen Nominierung für die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO eingegangen ist“ sagt Dr. Manfred Wilde von der Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft.

Die Tagung findet am 4.9.2015 von 9.00 bis 15.00 Uhr in der Alten Handelsbörse Leipzig, Naschmarkt 1, 04109 Leipzig im Rahmen der 3. Tage der Industriekultur (3. bis 6.9.) statt. Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen: Dr. Dirk Schaal, Tel. 0351-8848033