Mahmoud Hosseini Zad (Iran) zu Gast in der Reihe "Literarische Alphabete"

Mahmoud Hosseini Zad gilt als herausragender Übersetzer deutschsprachiger Literatur ins Persische. Geboren 1946 im Iran, studierte er in Österreich zunächst Maschinenbau, dann in München Soziologie und Politikwissenschaften. Nach seiner Rückkehr in den Iran im Jahr 1975 unterrichtete er in Teheran deutsche Sprache und Literatur. Seine Übertragungen von Friedrich Dürrenmatt sowie Bertolt Brecht ins Persische haben dort viel Anerkennung gefunden. Seit der Jahrtausendwende übersetzt er vor allem zeitgenössische Autoren, unter anderem Peter Stamm, Judith Hermann, Ingo Schulze und Uwe Timm. 2013 wurde er mit der Goethe-Medaille für seine Verdienste um die deutsche Sprache ausgezeichnet.

Mahmoud Hosseini Zad ist derzeit Stipendiat des „Residenzprogramms für Übersetzer“, das von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Kooperation mit dem Goethe-Institut e.V. (München) und der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. (Hamburg) durchgeführt wird. Insgesamt werden im Jahr 2014 vier Übersetzer aus der Türkei, dem Iran, Italien und Bulgarien in Dresden zu Gast sein.

Aus Anlass seines Stipendienaufenthalts in Dresden spricht Mahmoud Hosseini Zad am 10. Juni 2014 um 20 Uhr im Landhaus Dresden, Wilsdruffer Str. 2 in der Reihe »Literarische Alphabete« mit Patrick Beck über Bertolt Brecht und die persische Sprache.

Zeit: Dienstag, 10. Juni, 20 Uhr Ort: Landhaus Dresden (Stadtmuseum Dresden, Städtische Galerie) Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz Die Lesung ist barrierefrei zugänglich. Eintritt: 6 / 4 Euro.

Kontakt: Dr. Manuel Frey, Tel. +49 (0)351/88 48 015

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