Zwischen Orient und Okzident – Die Übersetzerin Ayca Sabuncuoglu ist zu Gast in Dresden

Die türkische Übersetzerin Ayca Sabuncuoglu , geboren 1972 in Istanbul, ist vom 1. bis 30. April 2014 in Dresden zu Gast. Zu ihren bereits in die türkische Sprache übersetzten Werken deutscher Autoren gehören unter anderem die Bestseller von Daniel Kehlmann „Die Vermessung der Welt“ und Stefan Zweigs „Schachnovelle“. Während ihres Aufenthalts widmet sie sich der Übersetzung von Uwe Timms „Vogelweide“, einen Roman, der von der Liebe handelt und 2013 im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen ist.

Auf die Frage, was denn ihr erster Eindruck von Dresden sei, antwortet Frau Sabuncuoglu: »Mein erster Eindruck von Dresden? Die Antwort ist leicht: die Gastfreundlichkeit der Menschen und die perfekte Lebens- und Arbeitsumgebung, die mir hier geboten wird.«

Mit Frau Sabuncuoglu beginnt das diesjährige Übersetzer-Programm. Insgesamt werden vier Übersetzer aus der Türkei, dem Iran, Italien und Bulgarien in Dresden zu Gast sein. Seit 2009 besteht das überaus erfolgreiche „Residenzprogramm für Übersetzer“, das von der Kulturstiftung in Kooperation mit dem Goethe-Institut e.V. (München) und der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. (Hamburg) durchgeführt wird. Das Programm richtet sich an Übersetzerinnen und Übersetzer zeitgenössischer deutscher Belletristik (Roman, Lyrik, Essay), die ihren Wohnsitz außerhalb Deutschlands haben und in Sachsen leben und arbeiten möchten. Bisher waren Übersetzer aus zahlreichen Ländern in der Kulturstiftung zu Gast, darunter aus Israel, Spanien, Schweden, Mexiko u.a. Allein für das Jahr 2014 bewarben sich 36 namhafte Übersetzer auf einen der mit 1.500 € dotierten Stipendienplätze.

Weitere Informationen: Dr. Manuel Frey, Tel. 0351/8848015