Vier Künstler aus Sachsen werden mit Bundesstipendien für Rom und Paris ausgezeichnet

Insgesamt vier sächsische Stipendiaten haben sich erfolgreich um ein Auslandsstipendium der Bundesrepublik in Rom und Paris beworben. Kulturstaatsminister Bernd Neumann gab die für das Jahr 2013 ausgewählten Kandidaten aus einem bundesweiten Bewerberfeld nun bekannt. Eine Vorauswahl unter den Bewerbern im Freistaat Sachsen hatte der Fachbeirat Bildende Kunst der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen getroffen. Für einen einjährigen Aufenthalt in der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo wurde der Leipziger Künstler David Schnell ausgewählt. Er studierte von 1995 – 2000 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und war Meisterschüler bei Professor Arno Rink. Der Leipziger Adrian Sauer wurde für einen dreimonatigen Aufenthalt in der Deutschen Akademie Rom Casa Baldi benannt. Der freischaffende Künstler und Fotograf studierte ebenfalls von 1997 - 2003 an der HGB in Leipzig und war Meisterschüler bei Professor Timm Rautert.

Für einen sechsmonatigen Studienaufenthalt in der Cité Internationale des Arts in Paris im Jahr 2013 wurden zwei weitere sächsische Künstler ausgewählt, Marion Porten und Andreas Grahl. Marion Porten studierte von 1993 – 1998 Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und war Meisterschülerin bei Professor Ursula Sax. Der freischaffende Künstler Andreas Grahl studierte von 1992 – 1999 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, anschließend war er dort als Dozent tätig. Die beiden Paris-Stipendien werden durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen finanziert.

Stiftungsdirektor Ralph Lindner zeigte sich hocherfreut über die erfolgreichen Bewerbungen: „Die Auswahl von gleich vier sächsischen Künstlern durch die Villa-Massimo-Jury zeigt die hohe Qualität der Ausbildung an den beiden sächsischen Kunsthochschulen in Leipzig und Dresden. Die Absolventen der Hochschulen genießen bundesweit unter Fachleuten hohes Ansehen, wie sich auch in der aktuellen Auswahl der Stipendiaten zeigt. Für die sächsische Kunstwelt ist die vielfache Vergabe der Bundesstipendien nach Sachsen eine besondere Auszeichnung“.

Für Rückfragen: Dr. Manuel Frey, Tel. 0351 / 8848015