„Weltkulturerbe Hellerau?“ Buchvorstellung und Diskussion zur Gartenstadt Hellerau am 31. Januar

Die Gartenstadtidee des englischen Sozialreformers Ebenezer Howard hat wie kein anderes städtebauliches Leitbild die Entwicklung der Städte und Siedlungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt. Weltweit gab es zahllose Realisierungsversuche einer „Gartenstadt“. Zum frühesten und berühmtesten Beispiel in Deutschland wurde Hellerau bei Dresden – ein Experiment, das eng mit den vielfältigen Ideen der Lebensreform und dem Aufbruch der Architektur und der Darstellenden Künste in die Moderne verbunden war.

Anlässlich des Hellerauer Gründungsjubiläums 2008 ging es auf einem gemeinsam von der TU Dresden und der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen veranstalteten internationalen Kolloquium um die Frage: Was bleibt von der Gartenstadt? Was ist aus den damaligen Visionen geworden? Kann das Erbe dieses Aufbruchs heute und für die Zukunft der Städte noch etwas bedeuten? Nun liegen die Beiträge namhafter Autoren als Buch vor (Gartenstadt. Geschichte und Zukunftsfähigkeit einer Idee, hrsg. von Thomas Will und Ralph Lindner (Hg.), Thelem Verlag, Dresden 2012, ISBN: 978-3-942411-33-2, 34,80 EUR).

Anlässlich der Buchvorstellung soll die aktuelle Diskussion „Weltkulturerbe Hellerau?“ aufgegriffen und im größeren Kontext der Gartenstadtidee fortgeführt werden. Herausgeber und Autoren lesen und diskutieren mit Akteuren der Initiative „Weltkulturerbe Hellerau?“ u. a. mit Dieter Jaenicke, Prof. Dr. Henrik Karge, Bürgermeister Dr. Ralf Lunau, Dr. Britta Rudolff, Prof. Dr. Erika Schmidt, Fritz Straub. Moderation: Prof. Hermann Kokenge.

31.01.2012, 18:00-20:00 Uhr
Festspielhaus Hellerau, Nancy-Spero-Saal
Eintritt frei

Weitere Informationen: Dr. Manuel Frey, 0315-8848015

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