Wem gehört die Antike? Prof. Bénédicte Savoy hält Winckelmann-Vorlesung 2011

Die Dresdner Winckelmann-Vorlesungen sind der Erinnerung an den großen Kunsttheoretiker und Archäologen Johann Joachim Winckelmann (1717-68) gewidmet. Winckelmann wirkte ab 1747 für einige Jahre als Bibliothekar auf Schloss Nöthnitz bei Dresden. Die Winckelmann-Vorlesungen sind hervorgegangen aus einer Initiative der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie der der TU Dresden, Bereich Kunstgeschichte.

In diesem Spätherbst ist Frau Professor Bénédicte Savoy, Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin zu Gast in Dresden. Sie forscht u.a. zum Kunstraub in Europa während der Napoleonischen Kriege sowie zur Entstehung des Kunstmuseums seit dem 18. Jahrhundert. Als Kuratorin der Ausstellung „Napoléon und Europa. Traum und Trauma“ in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn (2010/11) hat sie den nachhaltigen Einfluss Napoleons auf Europa untersucht. In ihrem Vortrag bringt Bénédicte Savoy diese verschiedenen Ansätze zusammen und schlägt den Bogen zur Antikenbegeisterung um 1800, die ohne Johann Joachim Winckelmann kaum denkbar gewesen wäre.

Der Titel ihres Vortrags lautet: „Wem gehört die Antike? Das Musée Napoléon in Paris und die Internationale der Gelehrten um 1800“.

Die Winckelmann-Vorlesung findet am Donnerstag, 1. Dezember 2011, um 18.30 Uhr in der Fürstengalerie des Dresdner Residenzschlosses statt. Der Eingang befindet sich in der Sophienstraße, der Eintritt ist frei.

Termin: Donnerstag, 1.12.2011, 18.30 Uhr Ort: Residenzschloss, Fürstengalerie (Eingang Sophienstraße)

Für Rückfragen: Dr. Manuel Frey, Tel. 0351-8848015